Vorwegbemerkung für Nichtravensburger zum besseren Verständnis: August Schuler ist Wirt der Ratsstube und im Ravensburger Stadtrat Fraktionsvorsitzender der CDU. Im Wahlkampf wurde Rapp immer wieder unterstellt, er wäre mit Schuler und seinem Umfeld eng liiert und man könne von ihm keine unabhängige Politik erwarten. In der örtlichen Schwäbischen Zeitung wurde kein Wort von dieser Presseerklärung veröffentlicht. Persönliche  Presseerklärung des ÖDP-Kreisvorsitzenden Peter Schröders zur Wahl von Daniel Rapp zum neuen Oberbürgermeister von Ravensburg, formuliert in Absprache mit dem Vorstand des ÖDP-Kreisverbands Ravensburg. Ein unglaublich polarisierender Wahlkampf - vor allem in den letzten zwei Wochen - liegt hinter uns. Während der letzten zwei Wochen habe ich mich äußerst engagiert für die Wahl von Daniel Rapp eingesetzt. Genauso wie ich mich vor 23 Jahren für Hermann Vogler eingesetzt habe, der die Wahl seinerzeit auch erst im 2. Wahlgang gewonnen hat. Zu einem Zeitpunkt, als noch nicht sicher war, ob Vogler zu einer Kandidatur überhaupt bereit sein würde, habe ich mit meinen damaligen Ravensburger Stadtrats-Fraktionskollegen der Unabhängigen Liste Vogler in seiner Wohnung besucht und ihm für den Fall seines Antretens unsere Unterstützung bei der Wahl zugesichert. Zunächst habe ich nur mündlich Werbung für Rapp gemacht. Das was dann aber aus meiner Sicht an übelster Verleumdung und Schmähung gegen die Person von Daniel Rapp zu mir gelangt war, hat mich so aufgewühlt und betroffen gemacht, dass ich mich auch in einem Rundmail, das in Ravensburg große Verbreitung fand, für Rapp ausgesprochen habe. Mein Rundmail war eine Antwort auf ein an einen sehr großen Verteiler gegangenes Rundmail, in dem Rapp auf besonders üble Weise diffamiert worden war. Ich formuliere diese Presseerklärung für Rapp als jemand, der auf menschlicher Ebene zwar einen freundlichen Kontakt zu seinem ehemaligen Schüler August Schuler hat, der aber noch nie in seinem Leben zum Essen oder Trinken in die Ratsstube eingekehrt ist und dessen kritische Einstellung insbesondere zur Politik der Ravensburger CDU aus meinem mittlerweile 30jährigem politischem Engagement in Ravensburg den Bürgern bekannt ist. So bin ich auch von vielen Metzgeranhänger immer wieder darauf angesprochen worden, warum sich so ein kritischer Politiker, wie ich es immer gewesen bin, so engagiert für Daniel Rapp eingesetzt hat. Die Gründe dafür liegen in der Person von Daniel Rapp begründet. Entgegen der betriebenen Kampagne der letzten Wochen gegen Daniel Rapp halte ich ihn für einen wirklich unabhängigen Menschen und ich bin fest überzeugt, dass auch viele seiner jetzigen Kritiker merken werden, dass sie sich in ihrem derzeitigem Bild gewaltig in ihm täuschen. So ist es in der Öffentlichkeit auch nur wenig bekannt, dass Daniel Rapp keineswegs der leicht zu handhabende Lieblingskandidat eines bestimmten CDU-Flügels in Ravensburg ist. Rapp bewarb sich für das Amt des Ravensburger Oberbürgermeisters gegen den massiven Widerstand eben dieses Flügels, der dann noch längere Zeit - aber vergeblich - nach einem ihm genehmen Kandidaten suchte. Erst nachträglich stellte sich ein Teil der Ravensburger CDU eindeutig hinter Rapp, ein anderer Teil der Ravensburger CDU stellte sich noch eindeutiger hinter Metzger. Rapp war nicht bereit Spenden aus irgendeiner Richtung anzunehmen und lehnte ebenfalls organisatorische Unterstützung von der CDU ab, um sich seine völlige Unabhängigkeit zu erhalten. Es wäre für ihn natürlich viel einfacher gewesen und insbesondere vom Finanziellen her viel leichter gewesen, sich seinen Wahlkampf wenigstens in Teilen von seiner Partei finanzieren zu lassen oder auch für die Verteilung des Wahljournals die Truppe von Herrn Schuler zu nutzen anstatt eine Firma  teuer dafür zu bezahlen, dass die Zeitungen z. T. packenweise in Mülltonnen geworfen wurden oder ganze Ortsteile erst nach dem ersten Wahlgang beliefert wurden. Täuschen in Rapp werden sich deshalb auch manche örtlichen Politiker und Amtspersonen, die zunächst über die Wahl von Rapp statt von Metzger erleichtert sind, weil sie glauben, mit Rapp ein leichteres Spiel zu haben. Da werden sie noch, das ist meine feste Hoffnung und Überzeugung, ihre Überraschung erleben. Auch Rapps sehr freundlicher Stil im Wahlkampf nach allen Seiten hin, kann einen zu einer falschen Bewertung der Person von Rapp bringen. Dieser Stil hängt mit seiner freundlichen und offenen Art allen Menschen gegenüber zusammen. Und die Unterstellung  in dem oben bereits erwähnten und in Ravensburg sehr verbreitem Mail, Rapps freundliches Auftreten sei nur "Wahlkamptheater, Schleimerei und Stimmenfang" geht an seiner Person und seiner Integrität völlig vorbei. Ich halte Rapp für integer, ehrlich und äußerst einsatzbereit. Die Art, wie er über fast vier Monate in Ravensburg intensiv und immer wieder auch gegen übelste Anfeindungen verschiedenster Art und auf verschiedensten Wegen, Wahlkampf gemacht hat, zeigt, dass er eine riesige Power hat, von der wir hoffen dürfen, dass sie Ravensburg zugute kommen wird. Peter Schröder, Ravensburg